Staubanalysen als Teil der Absauglösung

Ist der Staub grob, fein, klebrig, nass oder gar gesundheitsschädigend? Eine Staubanalyse schafft Klarheit und dient bei L+M AG zur Auslegung der passenden Absaug- und Filteranlage für die industrielle Entstaubungstechnik.

Staubprobe Austrag-CNC-Maschine
Staubprobe-Austrag-CNC-Maschine

WARUM EINE STAUBANALYSE?

L+M AG entwickelt und fertigt Absaug- und Filteranlagen weltweit, die auf akribischen Staubanalysen basieren, die in einem Produktionsprozess anfallen. Staubanalysen geben Aufschluss über die Beschaffenheit, Zusammensetzung, Eigenschaft und Grösse von Staubpartikeln und deren Auswirkungen auf ein Produkt, die Luftqualität in der Arbeitsumgebung, auf deren Mitarbeitenden und Umwelt.

Basis einer fachmännischen Auslegung jeder Absaug- und Filteranlage beginnt mit einer professionellen Staubanalyse nach entnommener Staubprobe am Entstehungsort.

VIELFÄLTIGE STAUBARTEN

So unterschiedlich Stäube sind, so unterschiedlich sind deren Eigenschaften. Stäube können grob, fein, trocken, nass, klebrig, statisch aufgeladen oder gar giftig sein und beeinflussen unsere Gesundheit massgebend.

Gerade Stäube von Metallen und ihren Verbindungen und Legierungen wie Chrom oder Aluminium sind nachweislich gesundheitsschädigend.

FEINSTAUB-PARTIKELGRÖSSEN

Für die gesundheitsrelevante Bewertung von Feinstaub ist – neben der chemischen Zusammensetzung – vor allem die Partikelgrösse von Bedeutung. Die Partikelgrösse ist entscheidend dafür, ob ein Staubteilchen eingeatmet werden kann und wo im Atemtrakt es abgelagert wird.

Man unterteilt diese Stäube nach Partikeldurchmesser in folgende Kategorien:

  • inhalierbarer Feinstaub PM10: kleiner als 10 μm
  • lungengängiger Feinstaub PM2,5: kleiner als 2,5 μm
  • alveolengängiger Feinstaub PM1: kleiner als 1 μm
  • ultrafeine Partikel UP: kleiner als 0,1 μm

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht die Zusammenhänge.

Gesundheitsauswirkungen bei Staubpartikel

Gesundheitsrisiken durch Feinstaub: Partikelgrösse und Ablagerung in den Atemwegen

Partikel mit einer Grösse von maximal 10 μm (PM10) werden zu etwa 50 Prozent im Tracheobronchialbereich abgelagert, also in der Luftröhre und den Bronchien. Mit abnehmender Partikelgrösse nimmt der Anteil zu, der bis in die Alveolen – die Lungenbläschen gelangt. Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass bereits Partikel von 1 μm und ultrafeine Partikel kleiner als 0,1 μm (100 nm) die Wand der Alveolenbläschen durchdringen und so ins Blut gelangen. Partikel bis zu einer Grösse von 1 μm werden von den roten Blutkörperchen aufgenommen.

Ein hoher Anteil von Aerosolen in der Atemluft kann gesundheitsschädigende Auswirkungen haben und zu Bronchitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Allergien führen.

Quelle: LfU / UMEG

WAS BEDEUTET MAK-WERT?

Der MAK-Wert ist die höchstzulässige Durchschnittskonzentration eines gas-, dampf- oder staubförmigen Arbeitsstoffes in der Luft, die nach derzeitiger Kenntnis in der Regel bei Einwirkung während einer Arbeitszeit von 8 Stunden täglich und 42 Stunden pro Woche auch über längere Perioden die Gesundheit nicht gefährdet.

Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, legt die Suva die MAK-Werte, maximale Arbeitsplatzkonzentration fest und gibt für diverse Stäube einen MAK-Wert (maximale Arbeitsplatzkonzentration) vor. Je nach Gesundheitsgefährdung des Staubes sind diese MAK-Werte unterschiedlich.

FAZIT

Stäube sind problematisch für Mensch, Produkt und Maschine. Eine vorgängige Staubanalyse durchzuführen, ist mehr als empfehlenswert und ist wichtiger Baustein für eine auf den Industrieprozess abgestimmte, erfolgreiche Absauglösung.

Wir setzen unsere Erfahrung, Know-how und Fachwissen gerne für Sie ein.

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